Die Vision der beiden Architekten war: „Eine Schutzhütte im wahrsten Sinne des Wortes“ zu bauen. Sie ist unaufdringlich, einfach und spricht eine formale Sprache. „Sie sollte kein Fremdkörper sein“, betont Heil. Die abgeschrägten Wände und die Prefa Dach- und Fassadenpaneele FX.12 in der Farbe P.10 Steingrau leisten ihren Beitrag dazu. Dabei folgt die Form der Funktion: Die Südfassade nimmt jenen Winkel ein, der optimal ist für die Sonneneinstrahlung auf die Photovoltaik-Anlage. Die Dachfläche bildet einen rechten Winkel, und die Schrägen lassen optimal das Regenwasser abrinnen, um es für die Frischwassertanks zu sammeln. „Es ist eine Symbiose aus Funktion und Einbettung in die Landschaft. Sie spiegelt die Dachsteinwände wider“, unterstreicht Stephan Hoinkes.
Der Baukörper ist dahingehend optimiert, damit die Grundfläche so klein wie möglich gehalten werden kann. Diese Fläche, auf der die Seethalerhütte ruht, wurde vom Statiker genau bestimmt. „Sie ist wie eine Wippe am Kinderspielplatz“, erläutert Hoinkes. Die Konstruktion ist ein vorgefertigter Massivholzbau. Dach und Fassade müssen Windspitzen von 160 km/h standhalten, und die Fenster sehen von außen willkürlich gesetzt aus, im Gebäudeinneren zeigen sie klar das Konzept. Jedes Fenster sitzt perfekt. „Die Fenster sind wie Bilder. Sie sind wie Bilderrahmen im Raum angeordnet“, erläutert Thomas Heil.
Abhängigkeit vom Hubschrauber
Das perfekte Zusammenspiel