Die niederländische Architektin Susanne Aniba vom Büro Attika hat mit Zeeburgerbaai am Stadtrand von Amsterdam zwei Inseln mit insgesamt 16 Ein- und Zweifamilienhäusern direkt ins Wasser gestellt.
Besondere Ansprüche
Das Objekt besticht durch seine vielen Details: Das Dach ist zurückgesetzt, die Betonsockel unterteilt, die Flächen in der Fassade unterschiedlich groß, die Fenster fein eingerahmt, das Farbspiel gut durchdacht, die Materialien klug gewählt. Prefa war für die besonderen Ansprüche der Umgebung und der zahlreichen Details das passende Material. Die Häuser sind am Wasser besonderen Umwelteinflüssen ausgesetzt, aber „Prefalz wird eine sehr lange Zeit genau so bleiben“.
Das Objekt zum Leben erwecken
Für die Umsetzung der 28 Häuser war Ruud Sjouw und sein Spenglerunternehmen Siris verantwortlich. Siris ist ein Spezialist für Großprojekte und für die Veredelung von Dächern und Fassaden mit Metall. Traditionell wird viel mit Zink gearbeitet, aber die Nachfrage nach Prefa ist in den letzten zwei Jahren gestiegen. „Wir arbeiten viel mit hochwertigen Materialien. Dies verleiht jedem Gebäude sein eigenes, unverwechselbares Aussehen. Schön, langlebig und solide“, betont Ruud Sjouw. „All diese Projekte sind einzigartig. Jedes einzelne von ihnen verlangt nach Aufmerksamkeit, Kreativität und Flexibilität. Gemeinsam mit dem Architekten und Bauunternehmer erwecken wir das Objekt zum Leben“, erzählt der Spengler von seiner Philosophie. Viel Aufmerksamkeit brauchte auch das Projekt in Zeeburgerbaai, denn die Fassaden der insgesamt 28 Häuser wurden mit Prefalz verkleidet. Neben der Größe des Projekts waren vor allem die vielen Details eine große Herausforderung – und die Spinnen, wie ein Spengler von der Baustelle schmunzelnd berichtet. „Aber das ist die Natur.“ Zumeist waren zwei bis drei Spengler vor Ort tätig. Während das erste Haus noch rund zwei Monate in Anspruch nahm, wurden die Handwerker von Haus zu Haus routinierter, konnten ihre Erfahrungswerte gut umsetzen und benötigten schlussendlich nur mehr zwei Wochen für ein Gebäude. „Wir haben anfangs viel gelernt. Davon konnten wir später profitieren“, erzählt der Spengler.
Architektin Susanne Aniba